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Passworteinstellungen der Default Domain Policy per Powershellskript ausgeben

Will man die generellen Domain Passwort- Richtlinien:
Ebenfalls in der AD Powershell auszuführen:

Get-ADDefaultDomainPasswordPolicy | Export-csv -path C:\temp\ADDefaultPasswordPolicy.txt

Alternativ gibt es ein ähnliches Ergebnis, wenn man in der Eingabeaufforderung folgendes eingibt.

net accounts /domain

Kodi mit Mausrad Lautstärke ändern

http://forum.kodi.tv/showthread.php?tid=122795

 

This will only work in Eden as earlier versions of XBMC didn’t allow you to configure mouse actions.

Press Windows-R and in the Run dialog type:

notepad „%appdata%\xbmc\userdata\keymaps\mouse.xml“

and click OK, and answer Yes when XBMC asks if you want to create a new file. Copy and paste the following into Notepad:

Code:
<keymap>
<global>
<mouse>
<wheelup>VolumeUp</wheelup>
<wheeldown>VolumeDown</wheeldown>
</mouse>
</global>
</keymap>

WordPress 4.2 & 4.2.1 & 4.2.2: Plugin-Update-Probleme gelöst

In den letzten Tagen und Wochen hatte ich vermehrt Probleme, meine WordPress Installation auf dem Laufenden zu halten.

Zuletzt gab es häufig Probleme mit den Updates von Plugins. Hier half das Deaktivieren des jeweiligen Plugins, darauf hin konnte man es Updaten, und dann wieder aktivieren.

Jetzt ließ sich allerdings WordPress selber nicht Updaten. Der Vorgang blieb immer bei „Aktivieren des Wartungsmodus“ hängen.

Hier fand ich dann des Rätsels Lösung.

Firefox 35 – Der Tod des Firefox Sync 1.4

Mozilla hat leider Ernst gemacht. Ab Version 29 des Firefox- Browsers wurde Sync 1.5 eingeführt, welches sich allerdings nicht selber hosten lässt. Bestehende Synchronisationen mit Sync 1.4 sollten aber weiterlaufen. Ich hatte in der Vergangenheit ein wenig rumgetrickst, um weiterhin meine Browser mit meinem eigenen Owncloud Firefox Sync zu synchronisieren (s. Beitrag weiter unten).

Diese Möglichkeit besteht seit Firefox 35 nun nicht mehr! Hier werden reproduzierbar bestehende Synchronisationen beendet, man wird dazu gezwungen Sync 1.5, welches bei Mozilla gehostet wird, zu nutzen. Aus Datenschutzgesichtspunkten ein Supergau, womit zumindest für mich diese Funktion gestorben ist.

Schade eigentlich. Aber Mozilla hat ja angekündigt, in Zukunft wieder selbst zu hostende Sync- Server möglich zu machen. Wer weiß, wann das kommt. Ich werde jedenfalls mal nach Alternativen suchen.

iTunes App zurückgeben

Geht mittlerweile auch einfach 🙂

Nachdem ich für mein Owncloud die App Cloudnotes gekauft hatte musste ich leider erkennen, dass diese nicht owncloud 7 unterstützt.

Also „reportaproblem.apple.com“ aufrufen und mit der Apple-ID und Passwort anmelden.

Artikel auswählen => „Problem melden“. Hier muss dann eine kurze Begründung geschrieben werden, warum man die App zurückgeben möchte.

Anschließend nur noch auf „Senden“ klicken und kurz darauf erscheint der Status „Rückerstattet“. Die Kosten werden daraufhin gutgeschrieben.

Suche nach einer DVBViewer Alternative: Installation Technisat Skystar USB HD auf Linux Mint

Ein ewiger Krampf mit diesen Linux Distributionen! Ich nutze seit langer Zeit den DVB- Viewer und den dazugehörigen Recording Service. Ein super Programm und ein super Service. Damit kann ich mein TV Signal auf mobile Devices steamen, z.B. iPad, iPhone etc. Wirklich klasse. Nachdem aber meine Skystar USB HD TV Karte momentan mit meinem Windows 2008 R2 Server Probleme macht, dachte ich, dass man mal eine Alternative denken könnte. Die TV- Karte lief schon einmal zum Test mit Opensuse vor ca einem drei viertel Jahr, und das eigentlich recht gut, nur da hatte ich noch nicht die Zeit und Lust mich mit einer DVBViewer- Alternative zu beschäftigen. Opensuse ist aber nicht ganz so mein Fall, daher wollte ich das Ganze nun einmal auf meinem Linux Mint Lappi ausprobieren.

Aus „Mal eben einfach“ sind dann ca. 5 Std. suchen, forschen und rumdoktern geworden. Das Programm, welches den Recording Service ablösen könnte (evtl.) heißt TVHeadend. Auch das hatte ich schon unter Opensuse kurz angetestet. Liess sich leider auch nur unter Kampf installieren. Das hatte ich aber geschafft, also nur noch die Karte rein und gut ist? Nein, auch das wurde zum Krampf.

Letztendlich bin ich auf 2 Seiten fündig geworden. Ich habe beide Lösungen ausprobiert und weiß daher nicht wirklich ob beide Lösungen parallel gemacht werden müssen, aber hauptsache es geht jetzt.

Erste Hilfestellung fand ich unter http://forum.ubuntuusers.de/topic/braeuchte-eine-anleitung-zum-installieren-eine/7/ vom User Fullpower

sudo apt-get install libproc-processtable-perl subversion mercurial linux-headers-$(uname -r) build-essential git
wget https://www.dropbox.com/s/rg69gggf7juqu18/liplianin-s2-liplianin-v39-SkyStar-dvb-s2_3.13.tar.gz
tar -xf liplianin-s2-liplianin-v39-SkyStar-dvb-s2_3.13.tar.gz
cd liplianin-s2-liplianin-v39
make
sudo make install

sudo reboot

Das alleine hat nicht geholfen. Erst nach der zweiten Lösung wurde die Karte erkannt. http://www.linux-hardware-guide.de/2012-12-25-technisat-skystar-hd-satelliten-receiver-hdtv-dvb-s2-usb-2-0

Der TechniSat SkyStar HD USB ist ein Satelliten-Receiver, der per USB an den PC angeschlossen wird. Der DVB-S2 Empfänger unterstützt HDTV und ist mit seinen Abmessungen von 100mm x 100mm platzsparend. Von Linux wird der Receiver seit Kernel Version 2.6.39 vollständig unterstützt.

Der Receiver hat die USB-ID 14f7:0500 und wird folgendermaßen erkannt:

Ausgabe lsusb
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Bus 001 Device 010: ID 14f7:0500 TechniSat Digital GmbH DVB-PC TV Star HD

Zum Ansteuern benötigt man die Firmware-Datei dvb-usb-SkyStar_USB_HD_FW_v17_63.HEX.fw welche bei http://kernellabs.com/firmware/technisat-usb2 heruntergeladen werden kann, falls sie von der Distribution nicht bereits zur verfügung gestellt wird. Die Datei muss daraufhin nach /lib/firmware/ kopiert werden.

Zum Ansteuern der HD Satelliten-Receivers wird das Kernel-Modul dvb-usb-technisat-usb2 benutzt. Um dieses Modul vom Kernel zu laden muss der entsprechende Eintrag

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dvb-usb-technisat-usb2

in der Datei /etc/modules existieren.

Der Receiver wird dann vom Kernel folgendermaßen erkannt und initialisiert:

Ausgabe dmesg
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dvb-usb: Technisat SkyStar USB HD (DVB-S/S2) successfully deinitialized and disconnected.
usb 1-5: new high-speed USB device number 6 using ehci_hcd
usb 1-5: New USB device found, idVendor=14f7, idProduct=0500
usb 1-5: New USB device strings: Mfr=0, Product=0, SerialNumber=0
technisat-usb2: set alternate setting
dvb-usb: found a 'Technisat SkyStar USB HD (DVB-S/S2)' in cold state, will try to load a firmware
dvb-usb: downloading firmware from file 'dvb-usb-SkyStar_USB_HD_FW_v17_63.HEX.fw'
usb 1-5: USB disconnect, device number 6
dvb-usb: generic DVB-USB module successfully deinitialized and disconnected.
usb 1-5: new high-speed USB device number 7 using ehci_hcd
usb 1-5: New USB device found, idVendor=14f7, idProduct=0500
usb 1-5: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
usb 1-5: Product: TechniSat USB device
usb 1-5: Manufacturer: TechniSat Digital
usb 1-5: SerialNumber: 0008C9F0AE3A
technisat-usb2: set alternate setting
technisat-usb2: firmware version: 17.63
dvb-usb: found a 'Technisat SkyStar USB HD (DVB-S/S2)' in warm state.
dvb-usb: will pass the complete MPEG2 transport stream to the software demuxer.
DVB: registering new adapter (Technisat SkyStar USB HD (DVB-S/S2))
dvb-usb: MAC address: 00:11:22:33:45:7a
stv6110x_attach: Attaching STV6110x
technisat-usb2: i2c-error: 60 = 7
DVB: registering adapter 0 frontend 0 (Technisat SkyStar USB HD (DVB-S/S2))...
Registered IR keymap rc-technisat-usb2
input: IR-receiver inside an USB DVB receiver as /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb1/1-5/rc/rc2/input12
rc2: IR-receiver inside an USB DVB receiver as /devices/pci0000:00/0000:00:12.2/usb1/1-5/rc/rc2
input: MCE IR Keyboard/Mouse (technisat-usb2) as /devices/virtual/input/input13
rc rc2: lirc_dev: driver ir-lirc-codec (technisat-usb2) registered at minor = 0
dvb-usb: schedule remote query interval to 100 msecs.
dvb-usb: Technisat SkyStar USB HD (DVB-S/S2) successfully initialized and connected.

Fernbedienung

Auch der integrierte Infrarot-Empfänger und die beiliegende Fernbedienung werden von LIRC erkannt und unterstützt. Um die Signale der Fernbedienung unter Linux als Tastatureingaben zu interpretieren, muss das Programm ir-keytable installiert werden. Bei Debian-basierten Distributionen (z.B. Ubuntu) mittels:

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sudo apt-get install ir-keytable

und die zur Fernbedienung gehörige Konfigurationsdatei ausgewählt werden, indem sie nach /etc/rc_keymaps kopiert

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sudo cp /lib/udev/rc_keymaps/technisat_usb2 /etc/rc_keymaps/

und aktiviert wird (dies stellt dann auch gleichzeitig das notwendige Infrarot-Protokoll RC-5 aus)

1
sudo ir-keytable -w /etc/rc_keymaps/technisat_usb2

Nun kann das lirc-Kernelmodul geladen werden, falls nicht bereits automatisch geschehen:

1
sudo modprobe ir-lirc-codec

und LIRC muss entwprechend konfiguriert werden, um die Signale des zum Infrarotemprängers gehörenden Pseudo-Devices /dev/input/eventX zu verarbeiten.
Die Re-konfiguration wird über das Paketmanagement-System gestartet

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sudo dpkg-reconfigure lirc

und bei den gestellten Optionen folgende Auswahlen getroffen:

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#    Remote control configuration:
#        Linux input layer (/dev/input/eventX)
#    IR transmitter:
#        None
#    Event Interface:
#         /dev/input/by-path/pci-0000:00:1d.7-usb-0:4-event-ir

Die Konfiguration kann daraufhin über das LIRC-Programm irw getestet werden:

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irw

Um ein automatisches laden des LIRC-Moduls während des Bootens zu erreichen, muss in der Datei /etc/modules eine Zeile mit dem Eintrag

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ir-lirc-codec

hinzugefügt werden. Das Programm ir-keytable kann automatisch beim booten gestartet werden, indem der zugehörige Befehl

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ir-keytable -p LIRC

in der Datei /etc/rc.local eingefügt wird (vor dem exit Befehl).

Weitere Details zum Einsatz des USB-Receivers findet man unter http://www.linuxtv.org/wiki/index.php/Technisat_SkyStar_USB_HD.

nach einem Neustart wurde die Karte nun erkannt.

PS: 22.12.214

Per Mail hat mich folgender Kommentar erreicht:

Hallo, 
das herunterladen und kopieren der Firmware nach /lib/firmware/ hätte gereicht der Receiver wird ja seit Kernel 
2.6.39 vollständig unterstützt.
Für mich ist die DVBViewer Alternative unter Linux VDR mit xineliboutput-plugin einfach mal testen.

Vielen Dank für den Tipp. 🙂

Outlook möchte beim Beenden normalemail.dotm abspeichern

Nach eintragen dieses Wert in der Registry tritt der Fehler nicht mehr auf.

HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftOffice14.0WordOptionsWordMail
„ATUserAdded“=dword:00000001

In Opera 11.5 fehlt der Verlaufsbutton zum Öffnen des Verlauf in der Adresszeile

Plötzlich war er weg! Dieser kleine Pfeil oder Dreieck, mit dem man seine zuletzt aufgerufenen Seiten sehen und auswählen kann. viele scheinen den zu benutzen, zumindest fand man viele Beschwerden diesbzgl.
Mit Zitat:

opera:config#Show%20Dropdown%20Button%20In%20Addressfield

und dem setzen des Hakens hat man ihn wieder.

Seminar in Köln

Vom 21.06.- 22.06. ging es zum Seminar nach Köln.
Thema: „Intensivseminar: Grundlagen der Risikoorientierten Prüfung komplexer IT- gestützter Rechnungslegungssysteme mittelständischer Unternehmen“…

Das sagt alles, oder?

Dreambox- Community ruft zum Boykott gegen HD+/CI+ auf

Eine der größten Dreambox- Communities ruft zum Boykott gegen HD+/ CI+ auf.
Ich unterstütze das gerne, da ich auch finde, dass es nicht sein kann, dass man wieder Content teuer bezahlen soll, aber in der legalen Nutzung derart gegängelt wird.
Also von mir gibt es ein NEIN zu HD+/CI+!!

Hier der Link und der Auszug des Aufrufs zum Boykott.
http://www.i-have-a-dreambox.com/wbb2/thread.php?postid=1023068

Zitat:

Die weltweit größte Dreambox Community www.i-have-a-dreambox.com ruft zum Boykott der neuen Astra Satelliten HDTV Plattform HD+ auf

Hamburg, den 20.8.2009: Die mit 210.000 Mitgliedern weltweit größte Dreambox Community und größtes, deutsches Forum rund um TV und Radio Empfang via Satelliten oder Kabel ruft zum Boykott der durch den Satellitenbetreiber Astra und der beteiligten Sendeanstalten mittels des neuen Übertragungsverfahren CI+ aufgebauten neuen Digital TV Plattform HD+ auf. Nach Meinung der Betreiber des Forums www.i-have-a-dreambox.com und den Nutzern dieser Internet-Plattform stellt die neue HD+ Plattform nur einen weiteren Versuch dar, im Zuge der Einführung von HDTV, Verbrauchern eine für sie nachteilige, technisch unnötige und mit hohen Kosten verbundene Technik aufzuzwingen.

Nach den bisher bekannt gewordenen Plänen der Betreiber wird neue Empfangstechnik erforderlich sein. Will ein Verbraucher Sender auf der HD+ Plattform konsumieren, wird er gezwungen sein sich einen HD+ kompatiblen Receiver anschaffen zu müssen. Bereits vorhandene, für den digitalen Empfang geeignete Receiver, sind nicht kompatibel mit der HD+ Technik. Dabei steht der Begriff HD+ nur für das vermarktete Produkt, HD+ ist kein neuer oder besserer HDTV Standard sondern sagt nur aus, das das Verschlüsselungssystem CI+ zum Einsatz kommt.

Zusätzlich wird mit der neuen Technik ein digitales Rechtemanagement (DRM) in den TV Konsum Einzug halten. Ähnlich wie es in der Musikindustrie mal gedacht war. Anhand des neuen Verschlüsselungssystems kann ein Sender zum Beispiel explizit bestimmen, ob eine ausgestrahlte Sendung vom Verbraucher aufgezeichnet, per Timeshift zeitversetzt angeschaut oder bei Werbeblöcken in Aufnahmen diese vorgespult werden kann. Weitere Nachteile ergeben sich dadurch, dass HD+ zertifizierte Receiver nur ein Verschlüsselungssystem pro Receiver nutzen können und dadurch Nutzer von ausländischen PayTV Anbietern zusätzliche Hardware nutzen müssten. Nebenbei wird durch die an einen Anbieter gebundene Empfangstechnik die Bildung eines Monopols unterstützt und die Investitionssicherheit der Verbraucher gefährdet.

Ähnlich dem DRM-System der Musikindustrie wird hier der Versuch unternommen, vom Contentanbieter bis zum Konsumenten einen im Interesse der Anbieter geformten Vertriebskanal zu schaffen. Verbunden mit den dadurch entstehenden Nachteilen für die Kunden. Am Beispiel von DRM geschützter Musik ist ersichtlich, dass eine solche Kundengängelung auf Dauer nicht gewinnführend betrieben werden kann. Alle großen Online Musikhändler stellen ihre Systeme bereits heute auf nicht mit DRM verschlossene System um. Damit hat sich gezeigt, dass einzig ein System auf Dauer zu vermarkten ist, das dem Kunden einen größtmöglichen Freiraum einräumt.

Gerade im Bereich des digitalen TV-Empfang hat sich außerdem in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass sich durch ein restriktives Verschlüsselungssystem bzw. überhöhte Preise ein Wettlauf zwischen den Verschlüsselungsanbietern und einer technisch versierten Hackergemeinschaft um die Sicherheit der Crypto-Plattformen entwickelt hat. Durch diesen den Betreibern aufgezwungene Kampf sind diese gezwungen große Investitionen in die Weiterentwicklung der Verfahren zu tätigen. Zwar haben die Betreiber einen berechtigten Grund den von ihnen lizenzierten Content zu schützen und die Umgehung einer Verschlüsselung würde eine Straftat darstellen. Doch je größer die Einschränkungen für den Verbraucher durch die eingesetzten Verfahren sind, desto größer wird der Anreiz sein, diese Verfahren zu umgehen. Wiederum dadurch sind die Anbieter gezwungen ihre Plattformen ständig aufzurüsten, was im Endeffekt der Verbraucher über höhere Abonnementspreise wieder zahlen muss.

Zusätzlich zum Kauf von neuen HD+ Receivern und HD+ Smartkarten sieht das Vertriebsmodell noch ein monatliche Grundgebühr von voraussichtlich 4,50€ (54€ im Jahr) vor. Wie derzeit bekannt werden voraussichtlich die deutschen FreeTV Sender RTL, RTL2 und Vox sowie Pro7, Sat.1 und Kabel1 in ihrer HDTV Version aufschaltet werden. Dadurch werden die Verbraucher dann zusätzlich zu der Werbung auf diesen Sendern über einen zweiten Weg zu Kasse gebeten. Der Mehrwert, der durch die HDTV Ausstrahlung geboten wird, rechtfertigt dabei aber nicht das Vorhaben, zusätzlich zur Werbefinanzierung eine Gebührenstruktur einzuführen und das derzeitige FreeTV in eine Art PayTV light zu verwandeln.

Insgesamt macht das Konzept der geplanten Plattform nicht den Eindruck, als dass es die Verbreitung von HDTV fördern oder eine weite Nutzerbasis finden wird. Der Verbraucher wird sich keine Technik verkaufen lassen, die ihm unterm Strich nur Nachteile bringen wird, ähnlich wie es die Betreiber der entavio Plattform erleben durften. Dies beweisen Umfragen zum Thema in denen sich eine Mehrheit von ca. 80% der befragten Verbrauchern negativ oder ablehnend äußern. Statt dessen wird sich das in HDTV gesendete werbefinanzierte Fernsehen in Deutschland weiterhin nur verzögert etablieren.

Aufgrund der geschilderten Umstände kann dem Verbraucher nur davon abgeraten werden, in die HD+ Technik einzusteigen und ihm nur empfohlen werden ihre Etablierung zu boykottieren.